Indien-Info / Nethanja-Post Herbst 2020

Die neue Nethanja-Post ist da.

Es lohnt sich immer wieder mal auf der Homepage von Nethanja-Indien vorbeizuschauen.

Von unseren Geschwistern in Indien haben wir erfahren, dass bei Bischof Singh ein Magentumor entdeckt wurde. Der wird heute, 01.12.2020, operiert.
Nach der OP muss Singh noch 8-10 Tage im Krankenhaus bleiben.
Jeevan, Pratap und Leesa sind bei ihm.
Die Ärzte wundern sich, dass es ihm trotz dieser Umstände so gut geht – wir nicht!
Bitte steht im Gebet für Bruder Singh ein.

01.12.2020 | 13:30 Uhr
Gerade erfahren wir, dass die OP durch Gottes Gnade erfolgreich beendet wurde.

Neu: Digitaler Büchertisch

Einkaufen und Gutes tun!
Die Evangelische Kirchengemeinde Laichingen hat jetzt einen Digitalen Büchertisch.

Hier könnt ihr über 30.000 Artikel bestellen. Gleichzeitig unterstützt ihr uns, weil wir 10% vom Umsatz bekommen. Euch entstehen dabei keine Mehrkosten. Und wegen der Buchpreisbindung bekommt ihr neue Bücher nirgendwo preiswerter. Hier geht es direkt zum Büchertisch.

Zum weiteren stöbern im Shop dann folgenden Button am Ende der Büchertisch-Steite klicken:

Natürlich gibt es weiterhin auch den Büchertisch im AlbanPlus.

Der Posaunenchor stellt seine Videokonferenz-Ambitionen unter Beweis

Eigentlich würde am kommenden Wochenende (28. Juni 2020) der große Posaunentag mit 1000den Bläsern am Ulmer Münsterplatz stattfinden. Es wäre das Highlight unseres Chores in diesem Jahr gewesen. Aber aufgrund der… bla bla blaa….
Doch die Bläser lassen sich davon nicht entmutigen und führen eine Komposition, die extra für den Posaunentag gedacht war, aus dem Homestudio auf und holen damit die Posaunentagsklänge direkt nach Laichingen.

Nethanja Narsapur – COVID-19 update

https://www.nethanja-indien.de/

Unsere Geschwister in Indien leisten zur Zeit unglaubliche Hilfe unter den Ärmsten der Armen. Berichte über die aktuellsten Aktionen finden sich auf der Nethanja Homepage.

Ungeachtet der Religion setzen sie Zeichen der Liebe und Hilfe für Covid-19-Opfer.
Muslimische Imame haben gebeten, Opfern zu helfen.
Es wurden 50 Imame und 200 armen Muslimfamilien bei ihrer Moschee mit Reis, Linsen und Gemüse versorgt. Es ist geplant, 1.000 sehr armen Familien in den abgeschlossenen Dörfern unserer Region zu helfen.

Gottesdienst auch wieder in der Kirche

Wir feiern ab Sonntagmorgen, 10. Mai, wieder in der Albanskirche Gottesdienste mit etwa 50 Mitfeiernden in der Kirche und nochmals 50 Mitfeiernden im Kirchgarten.

Da der Gottesdienst nach den „Corona-Verordnungen“ kürzer ist (etwa 35 Min.), ist auch der Beginn später als gewohnt um 10:00 Uhr. Die Kirche wird ab 09:45 Uhr geöffnet sein.
Es gibt hier nur Einzelsitze und einige wenige Zweiersitze für Besucher, die in häuslicher Gemeinschaft leben. In der Kirche besteht Mundschutzpflicht. Gemeindegesang ist leider nicht gestattet.
Der Gottesdienst wird in den Kirchgarten übertragen (Ton) und kann dort auf einfachen Hockern, die ebenfalls im Abstand von zwei Metern gestellt werden, mitgefeiert werden. Hier können jedoch auch Familien Hocker zusammenrücken oder Familien mit Kindern am Rand einen Platz mit etwas mehr Bewegungsfreiraum finden.
Bei schlechtem Wetter wird stattdessen das AlbanPlus bestuhlt.
Es werden nur die Zugänge Torbau und Maierhöfe zur Kirchenburg geöffnet sein, an den Eingängen gibt es jeweils berührungslose Spender für Desinfektionsmittel.
Wir laden herzlich ein, in diesen anderen Zeiten in anderer Form wieder gemeinsam Gottesdienst zu feiern.
Der Gottesdienst wird aufgezeichnet und ist ab Sonntagabend damit auch weiterhin auf dem YouTube-Kanal der Kirchengemeinde oder dem Gemeindeblog abrufbar.
Die Einladung zum 7-7-7 Gebet jeden Abend zu Hause um 19.30 Uhr bleibt bestehen.

Neues aus Visakhapatnam – Indien – Nethanja Narsapur

Leider reißen die Schreckensmeldungen aus Indien nicht ab. Weil wir mit unseren Geschwister in Indien sehr verbunden sind wollen wir auch in diesem blog darüber informieren.

Am 7. Mai gab es in einer medizinischen Fabrik in Visakhapatnam eine Gasexplosion mit Austritt einer giftigen Gaswolke. Einige Menschen sind gestorben, etliche liegen bewusstlos auf der Straße, viele sind im öffentlichen Krankenhaus.
Es betraf auch die Nethanja-Gemeinden in den Slumgebieten um das Industriegebiet herum, speziell die ehemalige Leprakolonie.
(Wer „Namaste“ gelesen hat, dort wohnt auch Assirwadam, der freigiebige Bettler.)
Viele Familien mussten ihre Hütten verlassen und suchen einen anderen Platz zum Lagern. Viel von ihrem Vieh, v.a. Ziegen und Büffel, ist gestorben.
Bischof Singh schreibt: Bitte betet um Weisheit für uns, wie wir in dieser Situation den extrem traumatisierten armen Menschen helfen sollen.

Telefonische Info von Bischof Singh: Das Missionszentrum, die Bibelschule und die Heime sind nicht von dem Chemie-Unfall betroffen, alle dort sind wohlauf.

Presse Links: WeltStuttgarter Zeitung
Link zur Nethanja Seite

Spenden für die aktuelle Notlage sind möglich, bitte mit dem Vermerk „Corona-Hilfe“ überweisen auf eines der Nethanja-Konten, z.B.
Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg
IBAN: DE04 6039 1310 0673 0360 06
BIC: GENODES1VBH